Hm, also das war so gar nicht nach meinem Geschmack. Der Tag sollte perfekt sein zum Ausräumen: Herr Dr. Schroen hatte den Installateur beauftragt die Wohung leer zu rämen, es gab ansonsten keine Handwerker und sonstiger Stress blieb auch aus da der Küchenstudio-Termin auf Freitag verlegt werden musste, weil kein dedizierter Ansprechpartner frei war. Also um 13h00 sollte der Installateur zum Ausräumen der restlichen Sachen kommen, ich hatte extra heute früh um 7h45 angerufen um den genauen Termin zu erfahren. Als ich um 12h30 zurückkomme ist bereits Full-House. Also spreche ich mit dem Angestellten des Installateurs und der meint dass er jemanden organisert hätte der das Ganze rausräumt und der um die Hälfte günstiger sei als wie wenn er das mache. Super, denke ich mir und gehe die Sachen mit Ihm durch die dableiben sollen. Er meint: Alles raus! Ich: Nein, Tische und Couch müssten notfalls zu mir und die Bodenleisten würden auch noch dableiben, ebenso die Messiggarderobe. Er sagt er würde das jetzt noch mit den Entrümplern besprechen und müsse dann gehen.
Leicht überascht meinte ich „ok, aber bitte den Schlüssel wieder einsperren, ich werde dann halt begutachten, ob alles wie gewünscht gemacht wird.“ Darufhin verschwand er und ich habe die Sachen die hierbleiben sollten in eine Schachtel zusammengeräumt, die zwei Türen und den Türstock auch in ein Zimmer gestellt und den sicherheitshalber selbst nochmals gesagt Arbeitern gesagt, dass sie die Couch und die zwei Tische nicht wegwerfen, sondern zu mir herrunter tragen sollten.
Im Anschluß bin ich in meine Wohnung und habe bei mir noch den Fernseher und den darunterstehenden Schrank aus dem Wohnzimmer entfernt, sowie noch einiges gestappelt, weil sonst kein Platz mehr für weitere Möbel gewesen wäre. Kaum war ich fertig nach ca. 30 Minuten, standen auch schon die beiden Arbeiter mit der Couch vor der Tür. Ich habe dann den Gang noch schnell etwas leer geräumt, damit die relativ kopulöse alte Couch hindurch passt und schon war das Zimmer wieder voll. Gut dass ich meine Sache noch rausgeräumt habe, sonst hätte das sicherlich nicht geklappt 😉
Die Arbeiter haben dann Teil für Teil noch runtergetragen – ich schätze ca. 40-50 Einzelteile sowie 8-10 Kartons voller Müll und Bruchstücken.
Als Sie um 15h00 bei mir klingelten meinten Sie ich müsse jetzt Papiere unterschreiben. Als ich den Preis sah – 832.-Euro – stocke mir der Atem kurz und ich meinte das sei aber teuer und ich wüsste nicht ob das so im vollem Umfang bezahlt werden würde. Die automaiserte Antwort des Packers: „Also wenn wir jetzt alles rauspacken wird es noch teurer“. Tja, klassiische Pistole-auf-die-Brust-Antwort wie sie leider nicht so selten sind bei Handwerkern 🙁
Ich habe dann noch Herrn Dr. Schroen angerufen, aber der konnte aus der Entfernung natürlich auch nicht viel verrichten und war ähnlich verärgert wie ich. Letztendlich blieb mir nichts anderes ürbig als zu unterschreiben und Herr Dr. Schroen meinte er wird das Thema mit dem Installateur klären, den er schliesslich beauftragt hatte die Arbeit zu verrichten.
Mein Vorschlag: Das nächste Mal kümmere ich mich vor Ort um solche Sachen – ebenso wie z.B. um das Fensterbrett – und werde erst einen Kostenvoranschlag machen lassen, alles schriftlich und dass dann mit Herrn Dr. Schroen durchgehen und beauftragen. Das ist sonst anscheinend immer gefährlich – und vor allem teuer.
So bleibt also diese bittere „Erfahrungs“-Pille mit dem leicht süßlichen Beigeschmack dass zumindest der Parkettmensch am Montag freie Fahrt hat.








