Arbeiten in der Wohung schreiten voran

Bevor ich in einem separaten Eintrag auf die Küche zu sprechen komme, hier noch die Updates bezüglich des generellen Wohnungumbaus.

1.) Das Bad ist nun fertig gefliesst. Es sieht sehr schön aus, wirklich. Auch besonders der geradlinig verlegte Boden, da sich dieser von der Form her sehr gut in der Bordüre widerspiegelt.

2.) Die Parkettarbeiten kommen gut voran. Die gemachten Bilder sind allerdings von heute Vormittag und spiegeln nicht wieder dass entzwischen der Parkett im Gang bereits zu 95% verlegt ist. Die Küche und das hintere Zimmer mit der Kachelofen sind allerdings noch zu machen.

3.) Wie auf zwei der Bilder zu erkennen ist, machen die Elektroleitungen dem Parkettleger – wie er mir sagte, mir wäre es ja um die Wahrheit zu sagen gar nicht aufgefallen – etwas Probleme. Der Elektriker hat dieselben nicht tief genug verlegt weshalb nun an einigen Stellen eine etwas breitere Sockelleiste verlegt werden muss. Das ist natürlich nicht sehr schön, läst sich nun aber leider nicht mehr ändern, da anonsten alle bereits verputzten Wände wieder aufgerissen werden müssten. Dies ist ein Versäumnis des Elektrikers, der hätte wissen müssen, bzw. hätte daran denken müssen die Leitungen entsprechend tief zu legen.

Resümee: Generell sehr gute Fortschritte, aber wenn man sich nicht auskennt in der Materie ist man, wie unter 3.) beschrieben, voll abhängig von der Mitarbeit und Zusammenarbeit aller Parteien. Wenn eine Partei nicht entsprechend „dabei ist im Team“ und die Kommunikation nicht stimmt, hackt es bei der Umsetzung und hat ev. leider auch Auswirkung(en) auf andere Mitstreiter. Na ja, ich denke das ist jetzt kein Beinbruch, sondern eher eine Schürfwunde, aber ärgerlich ist es trotzdem, v.a. weil es hätte sehr leicht vermieden werden können. Also der heutige „Schwarze Peter“ geht an den Elektriker aus dem Bayrischen Wald.


In 7 Meilen Stiefeln….

…. geht es jetzt voran, zumindest was das Äußerliche der Wohung betrifft – also was der passive Betrachter sieht. Gestern kamen die Dusch- und Badewanne und wurden montiert. Außerdem kamen mehrere Parkettarbeiter (3-4?) und schliffen – nachdem in dem „roten“ Zimmer der Plastikboden herausgerissen war, was sehr schnell ging, im Gegensatz zur Küche – die drei vorderen Zimmer bereits komplett ab. Das Ergebnis: wunderbar! Ich dachte nicht das der Boden so viel ausmacht. Wesentlich mehr als die Wände. Seltsamerweise könnte ich jetzt wirklich fast so einziehen, die Wände wären mir gar nicht so wichtig, aber dennoch – und zum Glück 🙂 – werden die Wände auch noch gemacht.

Durch die späte Lieferung der Wannen kam es dann aber gestern doch noch zu einer Minikrise und zwar wollte der Parkettleger gleich am Dienstag morgen – also heute – den Estrich in der Früh legen. Er hätte „extra den Estrichleger für diesen Tag geplant“ und die „Anderen würden nicht erscheinen“ und er wollte doch extra „niemanden sonst in der Wohung haben“, meinte er. Das hat aber etwas Komplikationen mit dem Fliessenleger verursacht, weil der für Dienstag zwei extra Leute geplant hatte um die restlichen Fliessen hinauf zu transportieren, um dann noch am selben Tag den provisorischen Aussenlift wegzubauen – extra für die Parkettleger. Die Einigung sieht nun vor dass der Fliessenmann mit seinen Arbeitern den Vormittag hat und der Estrich-Leger – der sowieso seine Arbeit vorbereiten muss, wie sich nach einigen Telefonaten herausstellte 😉 – dann am Nachmittag den Estrich im Gang verlegen kann. Das ist wohl nicht sehr großzügig von der Zeit her, aber reicht wohl für beide Arbeiten aus. Maßarbeit . Auch das erinnert mich an meinen ehemaligen Job als IT-Projektleiter 🙂



Bittere Pille

Hm, also das war so gar nicht nach meinem Geschmack. Der Tag sollte perfekt sein zum Ausräumen: Herr Dr. Schroen hatte den Installateur beauftragt die Wohung leer zu rämen, es gab ansonsten keine Handwerker und sonstiger Stress blieb auch aus da der Küchenstudio-Termin auf Freitag verlegt werden musste, weil kein dedizierter Ansprechpartner frei war. Also um 13h00 sollte der Installateur zum Ausräumen der restlichen Sachen kommen, ich hatte extra heute früh um 7h45 angerufen um den genauen Termin zu erfahren. Als ich um 12h30 zurückkomme ist bereits Full-House. Also spreche ich mit dem Angestellten des Installateurs und der meint dass er jemanden organisert hätte der das Ganze rausräumt und der um die Hälfte günstiger sei als wie wenn er das mache. Super, denke ich mir und gehe die Sachen mit Ihm durch die dableiben sollen. Er meint: Alles raus! Ich: Nein, Tische und Couch müssten notfalls zu mir und die Bodenleisten würden auch noch dableiben, ebenso die Messiggarderobe. Er sagt er würde das jetzt noch mit den Entrümplern besprechen und müsse dann gehen.

Leicht überascht meinte ich „ok, aber bitte den Schlüssel wieder einsperren, ich werde dann halt begutachten, ob alles wie gewünscht gemacht wird.“ Darufhin verschwand er und ich habe die Sachen die hierbleiben sollten in eine Schachtel zusammengeräumt, die zwei Türen und den Türstock auch in ein Zimmer gestellt und den sicherheitshalber selbst nochmals gesagt Arbeitern gesagt, dass sie die Couch und die zwei Tische nicht wegwerfen, sondern zu mir herrunter tragen sollten.

Im Anschluß bin ich in meine Wohnung und habe bei mir noch den Fernseher und den darunterstehenden Schrank aus dem Wohnzimmer entfernt, sowie noch einiges gestappelt, weil sonst kein Platz mehr für weitere Möbel gewesen wäre. Kaum war ich fertig nach ca. 30 Minuten, standen auch schon die beiden Arbeiter mit der Couch vor der Tür. Ich habe dann den Gang noch schnell etwas leer geräumt, damit die relativ kopulöse alte Couch hindurch passt und schon war das Zimmer wieder voll. Gut dass ich meine Sache noch rausgeräumt habe, sonst hätte das sicherlich nicht geklappt 😉

Die Arbeiter haben dann Teil für Teil noch runtergetragen – ich schätze ca. 40-50 Einzelteile sowie 8-10 Kartons voller Müll und Bruchstücken.

Als Sie um 15h00 bei mir klingelten meinten Sie ich müsse jetzt Papiere unterschreiben. Als ich den Preis sah – 832.-Euro – stocke mir der Atem kurz und ich meinte das sei aber teuer und ich wüsste nicht ob das so im vollem Umfang bezahlt werden würde. Die automaiserte Antwort des Packers: „Also wenn wir jetzt alles rauspacken wird es noch teurer“. Tja, klassiische Pistole-auf-die-Brust-Antwort wie sie leider nicht so selten sind bei Handwerkern 🙁

Ich habe dann noch Herrn Dr. Schroen angerufen, aber der konnte aus der Entfernung natürlich auch nicht viel verrichten und war ähnlich verärgert wie ich. Letztendlich blieb mir nichts anderes ürbig als zu unterschreiben und Herr Dr. Schroen meinte er wird das Thema mit dem Installateur klären, den er schliesslich beauftragt hatte die Arbeit zu verrichten.

Mein Vorschlag: Das nächste Mal kümmere ich mich vor Ort um solche Sachen – ebenso wie z.B. um das Fensterbrett – und werde erst einen Kostenvoranschlag machen lassen, alles schriftlich und dass dann mit Herrn Dr. Schroen durchgehen und beauftragen. Das ist sonst anscheinend immer gefährlich – und vor allem teuer.

So bleibt also diese bittere „Erfahrungs“-Pille mit dem leicht süßlichen Beigeschmack dass zumindest der Parkettmensch am Montag freie Fahrt hat.





Es geht vorwärts – aber auch Rückschlägen

Der Bau ist wirklich sehr ähnlich wie die IT-Branche. Dauernd sehe ich Parallelen. Es gibt z.B. Einzelne die das ganze Projekt voranbringen und andere Ereignisse die dann immer wieder etwas verlangsamen.

Positiv:

  • Fliessen in der Küche sind verlegt
  • Fenster im Bad ist eingebaut
  • Estrich in der Kammer ist gemacht
  • alle Wände sind verputzt

Negativ:

  • das Fenster wurde zwar eingebaut, aber das Fensterbrett aussen muss neu verarbeitet werden. Ich dachte dass macht der Schreiner, aber dem ist wohl leider nicht so
  • Unnötige Einbauten der Wasseruhr an zentraler Stelle in der Küche
  • In die Decke im Bad müssen zwei Plastiklüftungsschlitze eingebaut werden, da die Gasleitungen dort verlaufen
  • die Bade- und Duschwanne kommt nun defintiv erst nächste Woche, womit die Fliessenarbeiten im Bad auch nicht voranschreiten können

Ausserdem noch zu machen und klären ist:

  • Leerräumen der Wohung für die Parkettarbeiten kommende Woche
  • erneutes Küchenangebot hereinholen, da die bisherigen Lösungen nicht zufriedenstellend sind und der Schreiner leider auch nicht gerade günstig
  • Glastüren für die Bäder, sowie Spiegel müssen bestellt werden

Also, die Hälfte des Weges ist gegangen, aber grosse Dinge wie Parkett und Malerarbeiten, sowie die „Badinnereien“ stehen noch bevor.

Ich hoffe eine bekannte IT-Formel trifft hier nicht zu und zwar: 90% der Arbeit wird in 10% der Zeit gemacht die letzten 10% dauern 90% der Zeit…. Na ja, bis jetzt bin ich noch zuversichtlich.